Unser Dorf liegt eingebettet in einem grünen Tal, umgeben von dichten Wäldern, die wie ein lebendiger Wall um uns stehen. Die Häuser sind aus grobem Stein und dunklem Holz gebaut, mit Dächern aus Strohbündeln, die in der Sonne golden schimmerten. Zwischen den Gebäuden schlängeln sich schmale, mit Kieselsteinen bedeckte Wege, die vom täglichen Gebrauch glatt getreten werden. Ein kleiner Bach fließt quer durch das Dorf, sein Plätschern war das ständige Hintergrundlied unseres Alltags.
Die Felder, die das Dorf umgaben, waren in der warmen Jahreszeit ein Flickenteppich aus sattem Grün und goldenen Ähren. Kühe und Schafe weideten auf den saftigen Wiesen, ihre Glocken bimmelten leise im Wind. Der
Duft von frisch gebackenem Brot und feuchtem Moos liegt nahezu immer in der
Luft. Es ist ein friedlicher Ort, idyllisch und doch haftet ihm etwas
Geheimnisvolles an - eine Art unausgesprochene Vorsicht, die wir alle tief in uns tragen.
In der Mitte des Dorfes steht der Marktplatz mit einem alten Brunnen aus verwittertem Stein. Um ihn herum gruppierten sich die wichtigsten Gebäude.
Die Schenke mit ihren knarrenden Fenstern, die Schmiede, wo der Klang von
Hammer und Amboss durch die Straßen hallt und ein großes
Versammlungshaus, wo das Dorf für wichtige Dinge zusammenfindet.
Die Menschen hier leben einfach, aber zufrieden. Wir kennen unterereinander jeden beim Namen, halfen einander bei täglichen Arbeiten oder wenn ein Dach nach einem Sturm geflickt werden musste. Es ist ein Ort der Gemeinschaft, der Geborgenheit - bis der Vollmond über den Wipfeln der Bäume aufgeht.
Jedes Mal, wenn der Mond rund und silbern über dem Dorf thront, verändert sich die Stimmung. Türen, die sonst immer offen stehen, werden fest verriegelt, Balken quer vor die Eingänge geschoben. Die Fensterläden, oft nur lose an den Häusern befestigt, werden mit schweren Eisenharken verschlossen. Kein Licht durfte nach draußen dringen. Selbst der Hund der Schenke, der sonst bellend durch die Straßen streifte, wurde ins Haus geholt. Niemand sprach darüber, aber jeder wusste, warum.
In der Dunkelheit, wenn der Mond seine kalten Strahlen auf die Dächer wirft, wurden die Straßen leer. Der Wind trägt seltsame Geräusche aus dem Wald hinüber ins Dorf. Niemand traute sich, hinzusehen. Das Dorf lauschte nur, mit angehaltenem Atem, bis der erste Hahnenschrei die Morgendämmerung ankündigte.
So leben wir, zwischen Idylle und einer Furcht, die so alt ist, wie das Dorf selbst. Manche sagen, es seien nur Geschichten, Märchen, die man Kindern erzählt, um sie vor der Dunkelheit zu warnen. Aber die Alten schütteln nur die Köpfe, ihre Augen werden dabei dunkel und still. „Es gibt mehr zwischen Himmel und Erde, als man mit bloßem Auge sehen kann.", pflegte meine Mutter zu sagen. Und auch wenn sie nicht wirklich meine Mutter war, war ich mir jedes Mal, wenn die Nacht hereinbrach sicher, dass sie recht damit hatte.
Obwohl ich in diesem Dorf aufgewachsen war, hatte ich mich nie wirklich als ein Teil davon gefühlt. Es war, als ob zwischen mir und den anderen eine unsichtbare Wand stand, durch die ich sie sehen, hören und auch anlächeln konnte, die mich aber gleichzeitig immer ein wenig auf Abstand hält. Jeder kennt mich und ich kenne jeden. Wir grüßen uns freundlich, ich helfe oft auf den Feldern oder brachte den Ältesten Wasser, aber echte Freunde hatte ich nie. Die anderen Jugendlichen in meinem Alter begegnen mir mit einer höflichen Freundlichkeit, die mich mehr verletzte, als wenn sie mich offen abgelehnt hätten. Ihr Lächeln ist nie ganz echt, ihre Worte nie mehr als flüchtig. Es war, als wäre ich für sie eine Randnotiz, etwas, das sie duldeten, aber nie ganz akzeptierten.
Ich verstehe, warum es so war. Ich war nicht wie sie. Sie alle waren im Dorf geboren worden, ihre Wurzeln tief im Boden, genauso wie die alten Eichen, die um unser Dorf wuchsen. Meine Mutter - oder die Frau, die ich immer als meine Mutter kannte - hatte mich einst am Waldrand gefunden. Ich war noch ein Säugling gewesen, nackt, in Tücher gewickelt, die längst verblichen und zerfetzt waren. Niemand wusste, wer mich dorthin gebracht hatte, oder warum. Manche im Dorf flüsterten hinter vorgehaltener Hand, dass ich ein ungewolltes
Kind sei, ein Balg, das im Wald sterben sollte. Andere meinten, ich sei ein Wechselbalg, von Feen oder Wesen aus den dunkelsten Tiefen der Wälder zurückgelassen. Solche Geschichten flogen wie Schatten hinter meinem Rücken, leise aber spürbar.
Meine Mutter hatte mich trotzdem aufgenommen, ohne zu zögern. Sie erzählte mir immer, dass sie mich für ein Geschenk hielt - dass der Wald, der uns ernährte, mich ihr geschenkt hatte. Sie liebt mich, das weiß ich. Aber selbst sie kann nicht verhindern, dass die anderen Dorfbewohner immer einen Schritt Abstand halten. Sie sehen mich an, als könnte in meinen Augen eine Wahrheit lauern, die sie nicht aussprechen wollen.
Auch wenn ich sie mag und mich nach Nähe sehne, spüre ich, dass sie mich nie ganz akzeptieren würden. Besonders die anderen Jugendlichen. Während sie ihre Abende lachend und tuschelnd am Bach verbrachten, während sie sich kleine Mutproben gaben oder einander Geschichten erzählten, saß ich oft allein an unserem kleinen Haus, lauschte den Geräuschen der Nacht oder strich über die Seiten eines Buches, das mir meine Mutter geschenkt hatte. Sie luden mich manchmal ein, aber ich wusste, dass es nur aus Höflichkeit geschah. Ihre Blicke, wenn sie dachten, ich sähe sie nicht, verrieten ihre wahren Gedanken. Es war einfacher, den Abstand zu wahren, als diese falschen Freundlichkeiten zu ertragen.
Manchmal frage ich mich, ob es anders wäre, wenn ich wüsste wer ich wirklich bin. Warum ich an den Waldrand abgelegt worden war und von wem. Doch die Antwort ist nach wie vor, vor mir verborgen, fast wie fest von Nebel umhüllt.
Vielleicht war das der Grund, warum ich mich zum Wald hingezogen fühlte. Während die anderen Dörfler ihn mieden und nur betraten, wer musste, fand ich dort eine seltsame Art von Frieden. Es ist der einzige Ort, an dem ich mich nicht wie eine Fremde empfinde. Unter den alten Bäumen, wo die Luft nach Erde und Moos riecht, war ich nicht mehr „das Mädchen, das man gefunden hatte". Dort war ich einfach nur ich.
Mit den Jahren veränderte sich jedoch mein Leben im Dorf. Als Kind war ich einfach das fremde Mädchen, das man höflich ignorierte. Doch je älter ich wurde, desto mehr spürte ich, dass sich etwas veränderte - nicht in mir, sondern in den anderen. Die Mädchen im Dorf, mit denen ich früher gelegentlich sprach oder gemeinsam die Kühe auf die Weide brachte, wurden abweisend. Ihre Blicke waren plötzlich kalt, ihre Worte kurz. Sie lachten miteinander, warfen mir aber nur knappe, misstrauische Blicke zu, wenn sie dachten, ich bemerke es nicht. Ich habe versucht, mich davon nicht beirren zu lassen, aber es tat weh. Ich fühlte mich allein, ausgeschlossen, wie ein Störenfried in einer Welt, die mich nie wirklich aufnehmen wollte.
Mit den Jungen war es noch schlimmer. Anfangs war es nur ein Gefühl, ein Hauch von Unbehagen, wenn ihre Augen länger auf mir ruhten, als es nötig gewesen ist. Ihre Blicke hatten nichts Freundliches, nichts Spielerisches. Sie musterten mich, als wäre ich ein Rätsel, das sie unbedingt lösen wollten - oder die Beute, die sie jagen konnten. Anfangs waren es nur zufällige Gesten: eine Hand, die meinen Arm streifte, ein Finger, der scheinbar aus Versehen über meinen Rücken strich. Es waren Dinge, die leicht als Missverständnisse abgetan werden konnten, die vielleicht sogar unbeabsichtigt sein konnten. Doch ich wusste es nach einer Weile besser, es waren keine Zufälle.
Je mehr ich versuchte, mich diesen Blicken und Gesten zu entziehen, desto hartnäckiger wurden sie. Die Jungen suchten immer wieder meine Nähe, fingen an, zweideutige Bemerkungen zu machen, die mir die Röte ins Gesicht trieben, aber nicht vor Verlegenheit, sondern vor Scham und Wut gleichermaßen. Ihre Andeutungen wurden direkter, ihre Stimmen fordernder. Ich wies sie zurück, immer entschiedener, doch es was als würde sie das nicht interessieren. Ihr Gelächter hallte mir im Kopf nach, ihre Worte brannten sich in mein Gedächtnis ein.
Was mich noch mehr beunruhigte, war, dass es nicht bei den Jungen blieb. Die älteren Männer des Dorfes schienen es besser zu verbergen, aber ich bemerkte ihre Blicke trotzdem. Sie waren subtiler, weniger offensichtlich, aber in manchen Augen lag ein Ausdruck, der mir das Blut in den Adern gefrieren ließ. Ich fühlte mich wie ein Tier, das in einem Käfig beobachtet wird, jede Bewegung registriert, jedes Zucken interpretiert. Es war erdrückend und ich wusste nicht, was ich tun sollte.
Ich habe mit niemandem darüber gesprochen. Nicht mit meiner Mutter, nicht mit den Ältesten. Was hätte ich auch sagen sollen? Dass ich Angst hatte vor den Blicken, vor den Andeutungen? Dass ich mich immer unwohler fühlte? Ich wusste, dass mir niemand glauben würde. Und dann kam der Moment, in dem sie ihre Zurückhaltung endgültig ablegten.
Die Berührungen wurden fordernder, ihre Worte direkter. Manche Jungen versuchten sogar, mich in die Enge zu treiben, wenn ich allein war. Ich entkam immer, fand immer einen Weg, mich aus der Situation zu winden, aber es wurde immer schwieriger. Und dann begann das Gerede. Die anderen Dorfbewohner - Frauen, Männer, selbst die Ältesten- flüsterten hinter meinem Rücken. Ich hörte es, wenn ich an ihnen vorbeiging, wie ihre Stimmen abfielen, wie die Worte „Verführung" und „Hexerei" laut genug waren, dass ich sie verstehen konnte. Sie sagten, ich hätte die Jungen des Dorfes verhext, ihre Köpfe verdreht und sogar die Männer, die alt genug waren, um es besser zu wissen.
Manche behaupteten, es sei ein Fluch, den ich aus dem Walt mitgebracht hatte, als das Baby, das man am Waldrand gefunden hatte. Andere Sprachen davon, dass ich einen Verführungszauber wirken würde, wie eine Hexe aus den Geschichten, die sie sich abends am Feuer erzählten. Ich hätte lachen können, so eine absurde Vorstellung. Aber ich konnte nicht lachen. Die Kälte in ihren Augen, das Unbehagen, das in der Luft lag, war zu greifbar. Ich war keine Hexe, keine Zauberin. Ich war nur ein Mädchen, das nie dazugehörte und jetzt langsam zur Zielscheibe wurde.
Der Vollmond steht fast greifbar am Himmel, hell und kalt wie ein einsames Auge, das auf uns alle herabblickt. Die Luft ist erfüllt von der bekannten, stillen Spannung, die jede Vollmondnacht mit sich bringt. Doch diesmal ist sie anders. Schwerer. Düstere Vorahnungen liegen wie ein Schleier über dem Dorf, während die Fensterläden verrammelt und die Türen fest verschlossen werden.
Keiner spricht es aus, aber wir fühlen es alle. Irgendetwas wird passieren.
Ich liege wach in meinem Bett, lausche dem Knarren des alten Holzes, das bei jedem Windstoß leise protestiert. Plötzlich durchbrechen Schreie die Stille. Ein durch Mark und Bein gehender Klang, der mein Herz stillstehen lässt. Ich springe auf, laufe zum Fenster und versuche, etwas durch die schmalen Spalten der Fensterläden zu erkennen. Doch die Nacht ist undurchdringlich und die Schreie werden von einem abrupten Schweigen abgelöst, das noch beängstigender ist.
Am Morgen findet man ihn - den Jungen. Seine leblosen Augen starren in den Himmel, seine Hände ausgestreckt, als hätte er versucht, nach etwas zu greifen, das nicht mehr da ist. Er liegt mitten auf dem Weg, der von seinem Haus zu meinem führt, mit aufgerissenem Bauch. Die Menschen haben sich um ihn versammelt, während der Schock und die Trauer über das Dorf hereinbricht wie eine kalte Flut. Ich spüre ihre Blicke auf mir. Die Tuscheleien werden lauter, die Worte schärfer, die Anschuldigungen direkter. Sie brauchen keinen Beweis, sie haben mich. Ich bin die Außenseiterin, das Mysterium, die Fremde. Jetzt bin ich auch noch die Schuldige für sie.
Die Nachricht des Vorfalls verbreitet sich schneller, als ich je für möglich gehalten hätte. Es dauert nicht lange, bis er kommt. Der Herrscher, der Mann, den wir alle nur aus Geschichten kennen. Manche nennen ihn Verwalter, andere schlicht „den Herren". Niemand weiß, wie alt er wirklich ist oder wie viele Ländereien er besitzt. Es wird gesagt, sein Reich sei so groß, dass er selbst nie ganz weiß wo seine Grenzen verlaufen. Und doch ist er hier, in unserem abgelegenen Dorf, sein langer Schatten fällt auf uns alle.
Er reitet in einer Prozession, flankiert von Männern in dunklen Rüstungen, die kein Wort sprechen, aber allein durch ihre Anwesenheit klare Botschaften senden. Sein Pferd ist tiefschwarz, ein Wesen von majestätischer Schönheit, dass die Erde unter seinen Hufen erzittern lässt. Als er absteigt, hüllt ihn eine unnahbare Aura ein, die die Luft schwer macht. Seine Bewegungen sind ruhig, präzise, schnell wie ein Raubtier, das nie unnötige Kraft verschwendet. Seine Kleidung ist schlicht, aber von so edlem Stoff, dass sie nicht aus dieser Welt zu stammen scheint.
Die Dorfbewohner sind verzweifelt. Sie flehen ihn an, uns zu beschützen, vor was auch immer in jener Nacht den Jungen getötet hat. Sie bieten alles was sie haben im Austausch gegen Schutz an - Korn, Vieh, sogar ihre Ersparnisse. Doch er scheint ungerührt. Seine dunklen Augen mustern die Menschen vor ihm ohne dass sich ein einziges Gefühl in seinen Zügen erkennen lässt. Dann fällt das Wort „Opfer".
Die Menge dreht sich zu mir und plötzlich schien es, als würde die Welt stillstehen. Ich weiß sofort, was sie vorhaben. Ich bin das naheliegende Ziel, die einfache Lösung. Wenn sie mich opfern, können sie vielleicht ihre Ruhe zurückkaufen - so denken sie sich das jedenfalls. Und vielleicht haben sie ja sogar Recht. Doch anstatt mich vor Angst zu winden, habe ich das Gefühl, dass etwas anderes in mir aufsteigt. Etwas Wildes, unbezähmbares. Trotz. Stolz. „Kate, sie wird unser Opfer sein. Kate ist unser Opfer an dich, oh Herr.", ertönt die Stimme eines Mannes. Ich weiß, dass ich keine Wahl habe, dass mein Leben hier längst vorbei ist. Wenn ich bleibe werde ich auf dem Scheiterhaufen enden, oder von den Blicken und Händen der Männer erdrückt. Ich habe nichts zu verlieren. Also richte ich mich auf, hebe mein Kinn und lasse keinen Funken Unsicherheit in meinen Augen aufblitzen. „Gut", sage ich kühl. „Dann bin ich das
Opfer dieses Dorfes. Aber nicht, weil ihr es wollt. Sondern weil ich es wähle."
Die Menge verstummt. Niemand hat mit meinen Worten gerechnet. Ohne zu zögern gehe ich auf ihn zu, den Herren, der über mein Schicksal entscheiden wird. Seine Augen liegen auf mir, dunkel und durchdringend, als könnten sie bis auf den Grund meiner Seele blicken. Ich fühle die Kälte, die von ihm ausgeht, aber auch die seltsame Macht, die ihn umgibt. Niemand versucht mich aufzuhalten. Die Dorfbewohner haben Angst, dass ich mich umentscheiden könnte. Doch das tue ich nicht.
Ich trete direkt vor ihn, halte seinem Blick stand, auch wenn mein Herz wie wild schlägt. Ich weiß, dass meine Haltung das Einzige ist, was mir jetzt noch bleibt. Er sieht mich an, schweigend, forschend und abschätzend. Dann hebt er seine Hand.
Es ist das erste Mal, dass mich jemand berührt, seit die Entscheidung gefallen ist, dass ich sein Opfer sein soll. Seine Finger greifen leicht, aber bestimmt nach meinem Kinn und heben es an, so dass ich ihm direkt in die Augen schaue. Sein Blick ist kalt, fast wie der Mond selbst, aber es liegt auch etwas darin, was ich nicht deuten kann. Er studiert mein Gesicht, als würde er nach etwas suchen. Mein Stolz verbot es mir, auch nur zu blinzeln. Ich halte seinem Blick stand, trotzig und unbeugsam.
„Ein interessantes Opfer", entscheidet er, seine Stimme tief und unnahbar.
Dann lässt er mich los und ich spüre die Stellen an meinem Kinn, wo seine Finger grade noch gewesen sind, als hätte er ein Zeichen hinterlassen. „Sind sie zufrieden mit meinem Opfer?", ergreife ich das Wort und bemerke, wie einige Dorfbewohner sichtlich zusammenzucken bei meinen Worten.
Offenbar hatte das Opfer ihn nicht direkt anzusprechen.
„Oh ja.", ertönt seine zufriedene Stimme und ich gehe mit erhobenen Haupt zu
den Wachen, die er mit einem Handzeichen heranwinkt.


